Runder Tisch des Wassersports am 13.11.2001
in Wiesbaden Schierstein



Mehr als 30 Vertreter der Wassersportvereine, der Wassersportbehörden, des Landessportbundes und der Sportpolitik trafen sich am 13.November 2001 im Clubhaus des Wiesbadener Yachtclub.

Diese schon traditionelle, jährlich vom HELM organisierte und vom Vorsitzenden Klaus W. Jansen moderierte Veranstaltung dient dazu, in lockerer Runde einmal die anstehenden Fragen und Probleme der Wassersportler, der Behördenvertreter und der Sportpolitiker zu erörtern und sich dabei noch besser kennen und verstehen zu lernen.

Kennen lernen konnten die Vereinsvertreter den neuen Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bingen, Herrn Mauermann und den neuen Vorsitzenden des Verkehrsvereins Schierstein, Herrn Gottschild. Sportstadtrat Niedenthal war ebenso gekommen wie der Sportausschußvorsitzende Rossel und der Stadtverordnete Ott. Die Wasserschutzpolizei war mit den Stationsleitern aus Kastel und Rüdesheim, den Herren Velten und Leszency sowie Herrn Hübscher vertreten. Für den Landessportbund war Herr Delp gekommen.

Erörtert wurden Diebstähle an Sportbooten, die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs betreffende Entwicklungen, die Erwägungen zur Privatisierung von Teilbereichen wie z. B. dem Schleusenbetrieb, die Naturschutzregelungen, auch ganz konkret die im Jahr 2003 am Schiersteiner Hafen anstehende Deutsche Jugendmeisterschaft im Schlauchbootslalom. Hierzu versicherten Sportstadtrat Niedenthal und Ausschußvorsitzender Rossel ihre Unterstützung bei der Planung und Durchführung dieses großen sportlichen Ereignisses.

Herr Gottschild nutzte die Gelegenheit, die Überlegungen des Verkehrsvereins Schierstein zur Modernisierung des Hafenfestes darzulegen, wobei der Tenor, den Hafen und die Wasserfläche wieder mehr in den Vordergrund des Festes zu rücken, bei den Wassersportlern große Zustimmung fand.

Dr. Maneck hob hervor, dass der Fahrtensport als wirtschaftlicher Faktor für Schierstein und für die Region Wiesbaden leider noch immer unterschätzt würde. Die Crews der Gastboote würden für Lebensmittel, Shopping, Restaurantbesuche und Reparaturen beachtliche Summen am Ort lassen.

Herr Delp gab abschließend noch einen Überblick über die hessenweiten Verhandlungen und Gespräche zwischen Sport und Naturschutz, wobei deutlich wurde, dass hier mittlerweile vernünftige Gespräche geführt und vertretbare Kompromisse gefunden werden können.

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